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Mi, 16.01.
2200 – 2330

BRF

Die Hälfte der Welt gehört uns
Als Frauen das Wahlrecht erkämpften

Dokudrama, Deutschland 2018

Am 19. Januar 1919 durften Frauen in Deutschland zum ersten Mal wählen. Lange haben sie für dieses Recht gekämpft: Sie wurden verspottet, eingesperrt und sogar gefoltert - aufgegeben haben sie trotzdem nie. Das 90-minütige TV-Dokudrama "Die Hälfte der Welt gehört uns - Als Frauen das Wahlrecht erkämpften" zeichnet die Biografien faszinierender Frauen aus Deutschland, Österreich, Frankreich und Großbritannien in ihrem Kampf für das Wahlrecht nach. Manche gingen den Weg durch die Institutionen und wurden so zu Medienprofis im Politbetrieb, andere verübten Bombenanschläge und einige starben als Märtyrerinnen. Der Film taucht ein in eine andere Welt - und diese ist, zu Beginn des 20. Jahrhunderts, aus der heutigen Sicht eine völlig fremde. Ungerechtigkeit und Ungleichheit gehören zum Alltag. Frauen bekommen Kinder, arbeiten und führen dazu den Haushalt. Rechte haben sie keine. Ihre Männer bestimmen über ihr Leben. Aber es gibt Frauen, die das nicht länger hinnehmen wollen. Sie fordern ihre Teilhabe an der politischen Macht und sie wollen mitbestimmen - sie wollen wählen. Dafür sind sie auch bereit zu kämpfen. Die Auswahl der Protagonistinnen zeigt den Facettenreichtum des internationalen Kampfs um das Frauenwahlrecht. Esther Schweins spielt Emmeline Pankhurst, Ikone der militanten Suffragetten in Großbritannien ("Zaun an Zaun", "Mara und die Feuerbringer"); Johanna Gastdorf übernimmt die Rolle der Anita Augspurg, homosexuelle Bohème der bürgerlichen Frauenbewegung ("Friesland", "Chaos Queens"); Jeanette Hain spielt die französische "Glamour-Lady" Marguerite Durand ("Baylon Berlin") und Paula Hans verkörpert die Arbeiterin, Sozialdemokratin und Gründerin der Arbeiterwohlfahrt Marie Juchacz.

Weitere Ausstrahlungstermine

Donnerstag 17.01. 22:40 Uhr
WDR
Sonntag 03.02. 23:10 Uhr
MDR

Personen

Redaktion