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Di, 11.06.
2100 – 2145

ARD alpha

Istanbul am Abgrund - Keine Rettung vor dem Megabeben?

Reportage

Es könnte eine der verheerendsten Katastrophen der jüngeren Geschichte werden: Der türkischen Metropole Istanbul droht aus Sicht vieler WissenschaftlerInnen schon bald ein gewaltiges Erdbeben. Grund dafür: Die Stadt liegt auf der sogenannten Nordanatolischen Verwerfungszone zwischen der Eurasischen und der Anatolischen Kontinentalplatte. Auf einer Länge von 1200 Kilometern bewegen sich beide jährlich um zwei bis drei Zentimeter auseinander. Immer wieder kommt es in der Region deshalb zu schweren Erdbeben. Wann die Megastadt mit 16 Millionen Einwohnern selbst direkt betroffen sein wird, ist nur eine Frage der Zeit, denn in den letzten Jahrzehnten wanderten schwere Eruptionen entlang der Nordanatolischen Verwerfung immer näher an Istanbul heran. Sollte es so kommen, werden Millionen Menschen direkt betroffen sein, denn der größte Teil der Gebäude der Stadt wird einem Beben mit der prognostizierten Stärke 6-7 nicht standhalten können. Die Schauspielerin und Filmemacherin Nisan Arikan hat das schwere Beben in der Region von 1999 als Kind selbst miterlebt. Mittlerweile lebt und arbeitet sie in Deutschland, doch die Sorge um ihre Freunde und Verwandten in Istanbul angesichts der bevorstehenden Katastrophe treibt sie zurück an den Bosporus. Gemeinsam mit der Geophysikern Patricia Martinez vom Geoforschungszentrum Potsdam, die die Erdbebengefahr in Istanbul erforscht, macht sie sich auf die Suche nach Lösungen für ein schier unlösbares Problem: Wie können sich 16 Millionen Menschen auf ein schweres Erdbeben vorbereiten?

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Mittwoch 12.06. 15:15 Uhr
ARD alpha

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